Weltweiten Kampf gegen Infektionskrankheiten konsequent fortsetzen

„Die Ausrottung von Polio in Afrika ist eine gute Nachricht in schwierigen Zeiten. Dieser Meilenstein zeigt, wie wichtig es ist, auch während der Corona-Pandemie den weltweiten Kampf gegen andere Infektionskrankheiten konsequent fortzusetzen und Impfkampagnen entschlossen weiterzuführen“, so Jens Beeck, Berichterstatter für globale Gesundheit der FDP-Bundestagsfraktion im Ausschuss für Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung.


Die Africa Regional Certification Commission (ARCC) hatte am Dienstag mitgeteilt, dass der Wildtyp des Poliovirus in allen 47 von der WHO zu Afrika gezählten Ländern ausgerottet sei.

„Durch die Corona-Krise sind derzeit weltweit zahlreiche Impfprogramme ausgesetzt. Damit riskieren wir die Erfolge des jahrzehntelangen Kampfes gegen vermeidbare Infektionskrankheiten. Die Ausrottung von Polio ist ein eindeutiges Zeichen: Der globale Gesundheitsschutz muss auch während der Corona-Krise konsequent fortgesetzt werden. Impfkampagnen sind hierfür unerlässlich“, so der FDP-Politiker.

Polio, auch bekannt als Kinderlähmung, ist eine schwere Viruserkrankung, die früher hunderttausende Kinder betraf. In Deutschland ist das Virus seit Beginn der 1990er Jahre ausgerottet.

„Die Nachrichten aus Afrika geben Hoffnung, dass auch andere Infektionskrankheiten ausgerottet werden können. Für Deutschland und seine internationalen Partner muss dieser Erfolg Ansporn dafür sein, den globalen Kampf gegen vermeidbare Infektionskrankheiten entschlossen fortzuführen“, so Beeck abschließend.