Landwirte dürfen nicht zum Verlierer der EU-Agrarpolitik werden

Der lokale Bundestagsabgeordnete Jens Beeck (FDP) fordert endlich einheitliche Wettbewerbsbedingungen für alle Landwirte in Europa.



„Unsere Landwirte dürfen nicht zum Verlierer der EU-Agrarpolitik werden. Schon jetzt ächzen die Betriebe unter einer Vielzahl immer neuer Auflagen“, so Beeck.


Aus Sicht des Freien Demokraten muss Bundesministerin Klöckner stärker für die Position der Landwirte eintreten. „Bei Agrarpaket und Düngeverordnung wurden die Landwirte einfach übergangen. Das haben sie sich zu recht nicht gefallen lassen“, so der Emsländer. Bundesministerin Klöckner habe zwar einen Kompromiss bei der Zukunft der Gemeinsamen EU-Agrarpolitik erzielt. „Dieser hilft aber am Ende nichts, wenn andere Länder die Regeln umgehen und Deutschland seine Landwirte mit zusätzlichen Regeln überhäuft.“


Der lokale CDU-Abgeordnete Albert Stegemann hatte im Nachgang zu den Verhandlungen zur künftigen EU-Agrarpolitik angekündigt, auf praktikable Vorgaben und Fördermaßnahmen achten zu wollen. „Die Landwirte würden sich freuen, wenn den wohlklingenden Ankündigungen der CDU auch einmal echte Taten folgen würden. Schon nach den Protesten im vergangenen Jahr hieß es, dass Verbesserungen kämen. Passiert ist aber nichts“, so Beeck.


Insbesondere Schweinehalter leiden derzeit unter der Corona-Krise und der Afrikanischen Schweinepest. Beeck: „Die Landwirte warten seit Wochen auf eine Lösung. Doch spätestens seit dem Krisengipfel Ende November steht fest: Auf die Union und Bundesministerin Klöckner können sie sich nicht verlassen. Die Forderung nach freiwilligen Bestandsreduzierungen ist an Empathielosigkeit nicht zu übertreffen und offenbart die Ahnungslosigkeit der Handelnden.“